Zwingermauer (hoffentlich) gerettet

Kommunalpolitik

In seiner Sitzung am 7. Oktober 2009 erklärte der Ortschaftsrat mehrheitlich seine grundsätzliche Zustimmung zur rückwärtigen Bebauung der Amthausstraße 21 a, wo vier kleine Reihenhäuser entstehen sollen. Im Vorfeld hatte es über das Vorhaben heftige Diskussionen gegeben, weil nach den ersten Planungen mit einem der vier Häuser am Stadtgraben die dort noch vorhandene Zwingermauer (äußere Stadtmauer) überbaut und damit unwiederbringlich zerstört werden sollte. Zusammen mit Ortschaftsrat Günther Malisius hatte SPD-Ortschaftsrat Dr. Jan-Dirk Rausch nach einer Ausschuss-Sitzung im Juli als erster gezielt die Öffentlichkeit gesucht und auf die neuerliche Zerstörung der Altstadt und das fehlende Bewusstein insbesondere auf Seiten des Bauordungsamts hingewiesen. Es war sogar in den Behörden behauptet worden, die Stadtmauer existiere nicht. Bei öffentlichen Grabungsarbeiten, bei denen SPD-Ortschaftsrätin Christa Schulte zugegen war, trat die Mauer nun „plötzlich“ zutage. Es erfolgte eine Umplanung, und es wurde zugesichert, dass der Erhalt der Zwingermauer zum Gegenstand einer Auflage zur Baugenehmigung gemacht werde. Wenn es (hoffentlich, die Überwachung liegt beim Bauordnungsamt!) so kommt, ein kleiner Beitrag zum Erhalt der Altstadt, an dem die SPD mitwirken konnte.

 
 

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